Saturday, February 1, 2014

OccupyWarStreet = let's stop NATO in munich

true? source = last year's event

next year is over, the north atlantic terror organisation (NATO) has again killed many many thousands of innocent people all over the globe who never ever threatened the NATO territory ... poor afghanistan, iraq, pakistan, yemen, libya, syria, mali, ... R.I.P poor victims of western imperialism :( 

no NATO no WAR.

the demo starts on saturday, february 1st, 2014 at 1.pm. at marienplatz and here is the route we are going to march today ...
source? the website of the main SiKo protest alliance

SEE YOU THERE?

OWS = OccupyWallStreet + OccupyWarStreet + OccupyYourStreet + OccupyTogether = RealDemocracyNow 


f*ck the system ... 3,100 bulls are against us tomorrow ... but please watch out, the source is mainstream media ... so maybe they didn't mention the soldiers, the civil policemen, special forces, false flag demonstrators, BND and the like ... f*ck the system again  ... http://www.sueddeutsche.de



btw, i've heard there will be radical right-wing protesters from ukraine tomorrow? wtf? what whould be the ukrainian nazis looking for here? are they trying to get some NATO-support for their attempt to overthrow the democratically elected president yanukovych?

few pictures:
war ~ good for few, bad for the most
NSA ~ world wide war on us :-(
bread not bombs
what a bride ... what a couple :-)
united for global gange ~ occupy, occupy, #occupy :-)
so many groups joined today to support peace and oppose the 'security' conference
beat the klitschko ... and his fascists in the ukraine
a deadly birthday gift ... siko 'celebrates' its 50th birthday 

more pictures in my g+ album

and yes, there is a 17 minutes (documentary) video with focus on the soooo many policemen/-women out there :-)



addendum 07.02.2014, facebook-status vom konstantin wecker: Jürgen Todenhöfer an Bundespräsident Joachim Gauck


Liebe Freunde,

der Publizist und Friedensaktivist Jürgen Todenhöfer (»Du sollst nicht töten«) hat sich mit einem offenen Brief an Bundespräsident Joachim Gauck nach dessen Auftritt auf der Münchner »Sicherheitskonferenz« gewandt.
Bitte verbreiten!

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Lieber Herr Bundespräsident,

Sie fordern, daß Deutschland mehr Verantwortung in der Welt übernimmt. Auch militärisch. Wissen Sie wirklich, wovon Sie reden? Ich bezweifle es und habe daher vier Vorschläge:

1. Ein Besuch im syrischen Aleppo oder in Homs. Damit Sie einmal persönlich erleben, was Krieg bedeutet.

2.Vier Wochen Patrouillenfahrt mit unseren Soldaten in afghanischen Kampfgebieten. Sie dürfen auch Ihre Kinder oder Enkel schicken.

3. Ein Besuch eines Krankenhauses in Pakistan, Somalia oder im Jemen – bei unschuldigen Opfern amerikanischer Drohnenangriffe.

4. Ein Besuch des deutschen Soldatenfriedhofes El Alamein in Ägypten. Dort liegen seit 70 Jahren 4800 deutsche Soldaten begraben. Manche waren erst 17. Kein Bundespräsident hat sie je besucht.

Nach unserem Grundgesetz haben Sie »dem Frieden zu dienen«. Angriffskriege sind nach Artikel 26 verfassungswidrig und strafbar. Krieg ist grundsätzlich nur zur Verteidigung zulässig. Sagen Sie jetzt nicht, unsere Sicherheit werde auch in Afrika verteidigt. So etwas Ähnliches hatten wir schon mal. 100000 Afghanen haben diesen Unsinn mit dem Leben bezahlt.

Wie kommt es, daß ausgerechnet Sie als Bundespräsident nach all den Kriegstragödien unseres Landes schon wieder deutsche Militäreinsätze fordern? Es stimmt, wir müssen mehr Verantwortung in der Welt übernehmen. Aber doch nicht für Kriege, sondern für den Frieden! Als ehrlicher Makler. Das sollte unsere Rolle sein. Und auch Ihre.

Ihr Jürgen Todenhöfer


PS: Mir ist ein Präsident lieber, der sich auf dem Oktoberfest von Freunden einladen lässt, als einer, der schon wieder deutsche Soldaten ins Feuer schicken will. Von seinem sicheren Büro aus. Fast bekomme ich Sehnsucht nach Wulff. Der wollte Menschen integrieren, nicht erschlagen.
~~~

eof
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